FAQ - Häufig gestellte Fragen
Vinschgau
Die Vinschger Bahn bleibt im Zeitraum vom 26. Oktober 2025 bis zum 28. März 2026 im Abschnitt Meran–Mals außer Betrieb.
Ab 29. März 2026 wird der Zugverkehr im unteren Vinschgau schrittweise wieder aufgenommen.
In den folgenden FAQs findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Wiederaufnahme des Bahnbetriebs.
Die Vinschger Bahn ist im Zeitraum vom 26. Oktober 2025 bis zum 28. März 2026 im Abschnitt Meran–Mals gesperrt. Während dieser Vollsperre wird ein Ersatzverkehr mit Bussen im Halbstundentakt (Linie B250) eingerichtet, der die Verbindung entlang der Strecke sicherstellt.
Ab dem 29. März 2026 wird der Bahnbetrieb im unteren Vinschgau schrittweise wieder aufgenommen. Zunächst ist ein Erprobungsbetrieb mit Fahrgästen im Stundentakt vorgesehen. Einzelne Züge werden in den Morgen- und Abendstunden bis nach Mals durchgebunden. Parallel dazu bleibt der bewährte Ersatzverkehr mit Bussen (Linie B250) im Halbstundentakt weiterhin aufrecht und ergänzt das Zugangebot bis einschließlich 17. April 2026.
Mit dieser abgestuften Vorgehensweise wird die Testphase um einige Wochen verlängert, um sowohl die Infrastruktur als auch die bereits umgerüsteten Fahrzeuge vor der vollständigen Wiederinbetriebnahme umfassend zu prüfen und den Fahrgästen ein verlässliches Angebot bereitzustellen. Gleichzeitig kann so dem erwarteten erhöhten Fahrgastaufkommen bestmöglich Rechnung getragen werden.
Sobald es die Infrastruktur zulässt, wird der Bahnbetrieb im unteren Vinschgau wieder im gewohnten Halbstundentakt verkehren. Der derzeit eingerichtete Ersatzverkehr mit Bussen wird dann eingestellt.
Im Abschnitt Laas–Mals bleibt jedoch weiterhin ein Ersatzverkehr mit Bussen aufrecht.
In den vergangenen Monaten wurde die Bahnlinie Meran–Mals umfassend modernisiert. Die Strecke wurde elektrifiziert (25 kV, 50 Hz) und mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Die entsprechenden Infrastrukturmaßnahmen sind inzwischen weitgehend abgeschlossen.
Zudem wurde eine Phase umfangreicher Testfahrten sowie der behördlichen Zulassungsverfahren eingeleitet. Auf dem Abschnitt Laas–Mals läuft derzeit der Probebetrieb mit den neuen Elektrotriebzügen, noch ohne Fahrgäste.
Parallel dazu wurden die bestehenden Dieseltriebzüge technisch für den Betrieb mit ETCS nachgerüstet. Ein Teil der Fahrzeuge befindet sich aktuell noch in der Zulassungsphase und steht daher für den regulären Fahrgastbetrieb vorerst noch nicht zur Verfügung.
Die Umsetzung sämtlicher Maßnahmen erfolgte im Auftrag der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG.
Die Ersatzbusse der Linie B250 verkehren im Halbstundentakt zwischen den Bahnhöfen Meran und Mals und gewährleisten damit ein durchgängiges und bedarfsgerechtes Mobilitätsangebot. Bitte achte auf die Fahrzielanzeigen an den Bussen, da einzelne Verstärkerfahrten nur auf Teilabschnitten verkehren und nicht alle Busse bis zu den Endhaltestellen Mals bzw. Meran durchfahren.
Ab dem 29. März 2026 wird der Bahnbetrieb im Rahmen eines Erprobungsbetriebs im Stundentakt und tagsüber zunächst ausschließlich auf dem Abschnitt Meran–Laas wieder aufgenommen. Der Ersatzverkehr mit Bussen bleibt parallel dazu bis einschließlich 17. April 2026 weiterhin bestehen.
Die Ersatzbusse sind mit der Liniennummer B250 gekennzeichnet und tragen ein oranges Hinweisschild mit dem Piktogramm des Schienen-Ersatzdienstes. Die bedienten Haltestellen sind durch folgender orangefarbener Zusatztafel mit dem Piktogramm des Ersatzverkehrs gekennzeichnet:
Um kurze und attraktive Fahrzeiten gewährleisten sowie Anschlussverbindungen zuverlässig einhalten zu können, werden nicht alle Bahnhöfe entlang der Strecke bedient. Teilweise wurden daher alternative Haltestellen gewählt, die für den Straßenverkehr günstiger gelegen sind. Dabei handelt es sich in der Regel um die zentralen Bushaltestellen der jeweiligen Ortschaften.
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Nein, die Ortschaft und der Bahnhof Marling werden vom Ersatzverkehr B250 nicht angefahren. Grund hierfür ist, dass Marling nicht entlang der Hauptachse der Strecke liegt. Eine direkte Anbindung würde zu überlangen und für die Mehrheit der Fahrgäste unattraktiven Fahrzeiten führen.
Fahrgäste aus Marling nutzen daher die Linie 212 zum Bahnhof Meran und steigen dort in den Ersatzverkehr B250 Richtung Vinschgau um.
Seit dem 26. Januar ist der Straßenabschnitt zwischen Latsch und Goldrain aufgrund des Abbruchs und Neubaus der Brücke über die Plima gesperrt. Infolge dieser Maßnahme mussten sowohl der Schienenersatzverkehr als auch die übrigen Buslinien großräumig umgeleitet werden. Eine reguläre Bedienung des Bahnhofs Goldrain durch den Ersatzverkehr B250 ist daher derzeit nicht möglich.
Bereits in der Planungsphase wurden in enger Abstimmung mit allen beteiligten Akteuren – darunter die Bauherrenschaft, das Verkehrsunternehmen, der Straßendienst Vinschgau sowie die Gemeinde Latsch – verschiedene Alternativen geprüft. Die Errichtung einer Behelfsbrücke, eine Verschiebung des Bautermins sowie unterschiedliche Varianten zur alternativen Anbindung der Ortschaft Goldrain über Nebenstraßen mussten aufgrund ungünstiger Rahmenbedingungen verworfen werden.
Als praktikable Lösung wurde daher ein provisorischer Shuttledienst (Linie B262) zwischen dem Bahnhof Goldrain und dem Bahnhof Schlanders eingerichtet. Dort besteht ein kurzer Umstieg auf den
Schienenersatzverkehr B250 in beide Fahrtrichtungen. Eine direkte Shuttleverbindung nach Latsch wurde hingegen wegen unzureichender Umsteigemöglichkeiten, langer Wartezeiten und einer ungünstigen Haltestellensituation nicht weiterverfolgt.
Hinweis: Einzelne Schülerfahrten sowie späte Abendverbindungen des Ersatzverkehrs B250 in Richtung Mals, die keine Anschlüsse haben, werden weiterhin über Goldrain geführt.
Den Fahrplan des Ersatzverkehrs findest du auf der Webseite www.suedtirolmobil.info sowie in der südtirolmobil-App.
Die Fahrtzeit mit dem Ersatzverkehr B250 zwischen den Bahnhöfen Meran und Mals beträgt etwa 1 Stunde und 30 Minuten.
Die Ersatzbusse B250 verkehren tagsüber mit Halbstundentakt und abends im Stundentakt.
Im Regelfall sieht der Fahrplan eine durchgehende Busverbindung auf der Strecke Meran–Mals vor. Von Montag bis Freitag an Werktagen wird dieses Grundangebot in den Hauptverkehrszeiten durch einen zusätzlichen Bus im Abschnitt Meran–Spondinig verstärkt.
Darüber hinaus verkehren zahlreiche zusätzliche Fahrten für Schüler und Heimschüler auf verschiedenen Teilabschnitten. Diese Verstärkerfahrten sind gezielt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Nutzergruppen abgestimmt.
Nein, nicht alle Busse des Ersatzverkehrs bedienen die gesamte Strecke bis nach Mals oder Meran. Einige Verstärkerbusse verkehren nur auf bestimmten Teilabschnitten. Bitte beachte daher vor dem Einstieg stets die Fahrzielanzeige am Bus.
Ja. Zusätzlich zu den halbstündlichen Taktfahrten stehen an Schultagen Verstärkerfahrten zur Verfügung.
Diese Fahrten werden weder im gedruckten Fahrplan noch auf den Aushangfahrplänen angezeigt, sind jedoch über die Online-Fahrplanabfrage abrufbar.
Die Abfahrtszeiten dieser Verstärkerfahrten sind an die Bedürfnisse der Mehrheit der Schülerinnen und Schüler der Ober- und Berufsschulen in Mals, Schlanders und Meran angepasst.
Im Ersatzverkehr der Linie B250 werden sämtliche gültigen Bahn-Fahrscheine sowie die südtirolmobil-Fahrscheine anerkannt, wie zum Beispiel Fix365, Flex, U19, U26, 65+, Mobilcard oder der Südtirol Guest Pass. Fahrgäste können ihre bereits erworbenen Tickets damit ohne Einschränkungen im Ersatzverkehr nutzen.
Der Fahrschein kann an den Ticketautomaten in den Bahnhöfen oder südtirolmobil-Infopoint und am Trenitalia-Verkaufsschalter am Bahnhof Meran erworben werden. Mit dem Mobile Ticketing auf der südtirolmobil-App ist es ebenfalls möglich, ein Ticket zu kaufen.
Zur Einhaltung des Fahrplanes des Ersatzverkehrs wird empfohlen, stets vor Fahrtantritt einen Fahrschein zu erwerben. Ein Kauf eines Fahrscheines an Bord der Busse ist im Bedarfsfall jedoch möglich.
Die Entwertung der südtirolmobil-Fahrscheine, wie z.B. Fix365, Flex, U19, U26, 65+, Mobilcard und Südtirol Guest Pass, kann an den Entwertungsgeräten in den Bussen oder an den Bahnhöfen erfolgen.
Bei Entwertung an den Bahnhöfen können Südtirol Pass-Inhaber wie üblich den Code des Zielbahnhofs eintippen und somit in einem einzigen Schritt den gesamten Reiseabschnitt entwerten. Bei Ausstieg an einer der folgenden Haltestelle des Schienen-Ersatzdienstes können folgende Zielcodes eingetippt werden:
Zielcodes | Ersatzhaltestelle |
13 | Meran, Bahnhof |
38 | Algund, Bahnhof |
40 | Töll, Dorf |
41 | Rabland, Dorf |
42 | Abzweigung Plaus |
43 | Naturns, Rathaus |
43 | Naturns, Seilbahn Unterstell |
44 | Staben, Kirche |
45 | Abzweigung Tschars |
46 | Kastelbell, Dorf |
47 | Latsch, Pfarrkirche |
48 | Goldrain, Bahnhof |
49 | Schlanders, Bahnhof |
50 | Laas, Bahnhof |
51 | Eyrs, Edelweiß |
52 | Spondinig, Bahnhof |
53 | Schluderns, Bahnhof |
54 | Mals, Bahnhof |
Aufgrund der einzuhaltenden Fahrzeiten, der besonderen Haltestellensituationen und der eingesetzten Fahrzeuge ist die Mitnahme von Fahrrädern und Fahrradanhängern in den Ersatzbussen leider nicht möglich. Klapp- und Falträder sowie E-Roller dürfen hingegen im zusammengeklappten Zustand als Gepäckstücke mitgeführt werden.
Ab dem 29. März 2026 können Fahrräder wieder in den im Stundentakt verkehrenden Zügen mitgenommen werden.
Ab dem 18. April 2026 startet zusätzlich der übliche Bikeliner-Dienst auf dem Abschnitt Meran–Mals. Dabei handelt es sich um einen Kleinbus mit Fahrradanhänger, der viermal täglich zwischen Meran und Mals pendelt und zur Entlastung der Züge der Vinschger Bahn beiträgt.
Ja, die Mitnahme von Tieren in den Ersatzbussen ist erlaubt. Detaillierte Vorschriften und Tarife zur Tiermitnahme findest du unter dem Abschnitt Tiermitnahme.
Ja. Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität, die ausschließlich im Vinschgau verkehren, werden gebeten, den Bedarf an benötigten Hilfeleistungen mindestens einen Tag (bis 15:30 Uhr des Vortages) vor Reiseantritt direkt beim Verkehrsunternehmen SAD Nahverkehr AG anzumelden und sich rechtzeitig vor der Abfahrt am Bahnhof / Bussteig einzufinden.
Reservierung:
- E-Mail: prm@sad.it (Mo-So)
- Telefon +39 0471 450111 (Mo-Do von 07:30 bis 16:00 Uhr und Fr von 07:30 bis 12:30 Uhr)
Im Normalfall werden für den Ersatzverkehr sog. Low-Entry-Busse mit einem Niederflureinstieg und einer Rampe eingesetzt. Ein gesonderter Transportdienst wird nur im Bedarfsfall organisiert. Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität, die von außerhalb des Vinschgaus kommen, können für die gesamte Reisekette die Hilfeleistungen bei Sale Blu beantragen. Die Fahrgäste werden gebeten, den Bedarf an benötigten Hilfeleistungen mindestens 24 Stunden vor Reiseantritt anzumelden und sich rechtzeitig vor der Abfahrt am Bahnhof bzw. Bussteig einzufinden.
Reservierung
Montag bis Sonntag von 6:45 bis 21:30 Uhr
- per E-Mail salablu.verona@rfi.it
- telefonisch beim Betreiber RFI 800 90 60 60 (von Festnetz) oder 02 32 32 32 (von Mobiltelefon)
Reservierung in italienischer, englischer oder deutscher Sprache nur via E-Mail möglich. Alternativ kann auch über die App SalaBlu+ gebucht werden. Weitere Infos zu Sale Blu unter Sale Blu.
Nein, es können keine Sitzplätze in den Ersatzbussen reserviert werden.
Gruppen mit mehr als 20 Personen werden gebeten, sich mindestens zwei Wochen vor Fahrtantritt direkt beim Verkehrsunternehmen anzumelden. Die Mitteilung des Fahrtwunsches erfolgt via E-Mail an infor@sad.it und muss folgende Mindestinformationen beinhalten:
- Anzahl der Reisenden
- Einstiegshaltestelle und Abfahrtszeit
- Ausstiegshaltestelle und Ankunftszeit
Das Verkehrsunternehmen prüft die Fahrtwünsche auf deren Umsetzbarkeit, erweitert ggf. die Transportkapazitäten oder übermittelt alternative Vorschläge.
Bitte beachte, dass Fahrtwünsche in den Hauptverkehrszeiten nicht erfüllbar sind und jederzeit kurzfristige und unvorhersehbare Nachfragesteigerungen auftreten können. Eine Gruppenanmeldung bietet allen eine bessere Planbarkeit, aber es besteht keine Beförderungsgarantie.
Der Einsatz der Busse für Ersatzverkehre muss auch die Mitnahme von Kinderwagen und Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer ermöglichen. Es werden vorwiegend Niederflurbusse eingesetzt, die nicht über Toiletten verfügen.
An den Bahnhöfen stehen im Regelfall Toiletten zur Verfügung.
Trotz umfassender Vorbereitungsmaßnahmen und laufender Optimierungen können im Ersatzverkehr Nachbesserungen erforderlich werden – dabei ist Ihre Mithilfe von großer Bedeutung.
Bitte melde dich zeitnah festgestellte Mängel wie Überfüllungen, unzureichende Fahrgastinformationen oder Ähnliches. Für Anregungen und Beschwerden steht Ihnen das dafür vorgesehene Feedback-Formular zur Verfügung (Kategorie „Ausfälle und Ersatzverkehr“).
Solltest du in unseren FAQs keine Antworten auf deine Fragen gefunden haben, kannst du dich jederzeit an das Service- und Informationszentrum wenden:
Telefon: +39 0471 220880 - Auswahl 1 (Montag - Samstag, 6:30-20:00; Sonn- und Feiertage 8:00-20:00)